Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss hat am 22. Mai 2026 seinen Beschluss zum abgeschlossenen Innovationsfondsprojekt KI-THRUST – Potenziale KI-gestützter Vorhersageverfahren auf Basis von Routinedaten (Förderkennzeichen 01VSF20014) veröffentlicht. Das aQua-Institut war Konsortialführung des Projekts.
Besonders erfreulich aus Sicht des aQua-Instituts: Der Innovationsausschuss empfiehlt, die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse zur Information an das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) sowie an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit (FDZ) beim BfArM weiterzuleiten. Damit erhalten die Projektergebnisse zusätzliche Sichtbarkeit für Wissenschaft, Dateninfrastruktur und gesundheitspolitische Weiterentwicklungen. (innovationsfonds.g-ba.de)
KI-THRUST hat untersucht, wie sich GKV-Routinedaten mit Verfahren der Künstlichen Intelligenz analysieren lassen und wie sich KI-gestützte Vorhersagemodelle im Vergleich zu klassischen Regressionsverfahren bewähren. Datengrundlage waren Routinedaten von über 1,4 Millionen Versicherten aus den Jahren 2015 bis 2020. Ein zentrales Projektergebnis ist das veröffentlichte Weißbuch zu Potenzialen KI-gestützter Vorhersageverfahren auf Basis von GKV-Routinedaten.
Mit dem Beschluss wird deutlich, dass die in KI-THRUST erarbeiteten Erkenntnisse auch über das Projektende hinaus relevant sind — für die wissenschaftliche Diskussion ebenso wie für die Weiterentwicklung einer datenbasierten Gesundheitsversorgung.
Das aQua-Institut bedankt sich bei den Projektpartnern BKK Dachverband und Universitätsmedizin Göttingen für die Zusammenarbeit.
