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Entwicklung eines bevölkerungsbezogenen Klassifikationssystems

zur sektorenübergreifenden Ermittlung des morbiditätsbezogenen Versorgungsbedarfs (PopGroup)

Damit die medizinische Versorgung sektorenübergreifend geplant werden kann, sind verlässliche Daten als Grundlage notwendig. In Deutschland existieren bisher keine Analyseinstrumente, mit denen der Versorgungsbedarf konkret bestimmt werden kann. Die international existierenden bevölkerungsbezogenen Klassifikationssysteme werden häufig „Grouper“ genannt, weil sie die Bevölkerung (Populati-on) in Gruppen (Group) einteilen.

Im Projekt PopGroup (= Population Grouper) soll ein Klassifikationssystem für Deutschland erarbeitet werden, das die Wahrscheinlichkeit für den regionalen Versorgungsbedarf der Bevölkerung in Bezug auf die Krankheitshäufigkeit messen kann.

Basis für die Entwicklung eines solchen PopGroupers sind sektorenübergreifende Routinedaten der Krankenkasse. Die Herausforderung besteht darin sektorenübergreifend homogene und medizinisch sinnvolle Gruppen der Krankheitslast zu erstellen.
Das aQua-Institut ist für die datenbasierte Entwicklung des PopGroupers zuständig. Dies geschieht auf Grundlage von GKV-Routinedaten.

Dieses Projekt wird mit Mitteln des Innovationsausschusses beim Gemeinsamen Bundesausschuss unter dem Förderkennzeichen 01VSF20027 gefördert.