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Versorgungsverläufe von Menschen mit dauerhafter oder hochfrequenter Nutzung von geschlossenen psychiatrischen Settings in Niedersachsen

CLOSED

Projektziel

In dieser nicht-interventionellen Studie liegt der Fokus auf der Gruppe von Menschen, die akutpsychiatrische Versorgung dauerhaft oder hochfrequent nutzen. Dabei werden sowohl erwachsene Personen als auch Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren eingeschlossen. Ziel ist es, sie „umfassend“ hinsichtlich ihrer sektoren- und leistungsträgerübergreifenden Versorgungs- und Betreuungsverläufe zu beschreiben. Dabei sollen explorativ Erkenntnisse zu folgender Fragestellung generiert werden:
Welche Risikofaktoren können in Bezug auf Populationsmerkmale, Kontextfaktoren und Verläufe identifiziert werden, die die Wahrscheinlichkeit von „heavy use“ und ungünstigen Verläufen erhöhen?

Methodik

Mittels eines Mixed-Methods Ansatzes, der die Analyse von Routine- und Falldaten, Fokusgruppendiskussionen mit Stakeholdern sowie Interviews mit Gesundheitsprofessionen, Nutzer/​‑innen und Angehörigen beinhaltet, sollen diese Daten zur Beschreibung der schwer erreichbaren Zielpopulation genutzt werden. Ein Scoping Review ergänzt die Perspektive um die Erkenntnisse in der Literatur. Ziel ist es, ein möglichst umfassendes Bild der Versorgungs- und Betreuungsverläufe zu erhalten und mögliche Versorgungsentscheidungen, ​‑brüche und ​‑lücken sowie relevante Kontextfaktoren für die jeweiligen Verläufe identifizieren zu können. Die einzelnen Ergebnisse werden in einer Triangulation zusammengeführt. 

Das aQua-Institut ist verantwortlich für die Durchführung des Scoping Reviews, die Analyse der Falldaten und ist beteiligt an der Triangulation. Daneben hat es die Konsortialführung und methodische Gesamtleitung des Projektes inne. 

Dieses Projekt wird mit Mitteln des Innovationsausschusses beim Gemeinsamen Bundesausschuss unter dem Förderkennzeichen 01VSF25054 gefördert.