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Bedarfslagen, Bedürfnisse und sektorenübergreifende Versorgungsverläufe außerklinisch beatmeter Intensivpatienten

(ATME)

Projektziel

Die Bedeutung der außerklinischen Intensivpflege ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Je nach Zählweise haben zwischen 5.500 und 20.000 Personen Intensivpflegebedarf. Hinweise auf Probleme in der Versorgungsgestaltung begründen die gesetzliche Neuregelung der außerklinischen Intensivpflege durch das Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetzes (GKV-IPReG) und die Notwendigkeit einer Versorgungsanalyse.
Ziel des Projektes ist es Versorgungsstrukturen und Krankheitsverläufe von außerklinisch beatmeten Patientinnen und Patienten mit Intensivpflegebedarf zu analysieren und Empfehlungen für eine bedarfs- und bedürfnisgerechte Weiterentwicklung der Versorgung zu entwickeln. 

Methodik

Das Projekt ist in einen grundlagen- und einen anwendungswissenschaftlichen Teil aufgeteilt. 
Hauptintention des grundlagenwissenschaftlichen Teils ist es, die Versorgungsstrukturen und die Krankheits- bzw. Versorgungsverläufe sowie Bedarfe und Bedürfnisse der Patientenpopulation zu erheben und zu beschreiben. Hierzu werden zu entwickelnde, standardisierte Befragungen von Leistungserbringenden und Patientinnen und Patienten sowie eine Routinedatenanalyse durchgeführt. 
Im anwendungswissenschaftlichen Teil wird unter Einbeziehung eines wissenschaftlichen und versorgungspolitischen Beirats analysiert, inwiefern die aktuellen Versorgungsstrukturen dazu geeignet sind, einerseits die Bedarfslagen der Patientinnen und Patienten zu erfüllen und andererseits die Ziele, die durch die neue gesetzliche Regelung durch das IPReG vorgegeben werden, zu erreichen.
Das aQua-Institut übernimmt die Konsortialführung des Projekts und ist insbesondere für die Patientenbefragung und die Workshops mit den Beiräten zuständig.

Dieses Projekt wird mit Mitteln des Innovationsausschusses beim Gemeinsamen Bundesausschuss unter dem Förderkennzeichen 01VSF21027 gefördert.