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Erfolgreiches Göttinger Gesundheitssymposium zum Thema: „Difficult-to-treat“: Herausforderungen an den Schnittstellen der Psychiatrie

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Wird der Mensch in der psychiatrischen Versorgung als „schwierig“ wahrgenommen – und welchen Anteil haben die Strukturen des Hilfesystems daran?

Mit dieser Frage beschäftigte sich das dritte gemeinsame Gesundheitssymposium vom aQua-Institut und der Gesundheitsregion Göttingen/Südniedersachsen am 28. Oktober in Göttingen. Fachleute aus Psychiatrie, Sozialpsychiatrie, Suchtmedizin, Maßregelvollzug und Kinder- und Jugendhilfe brachten ihre Perspektiven ein. 

Ein zentrales Ergebnis: „Schwer erreichbar“ ist keine Diagnose. Erreichbarkeit entsteht im Zusammenspiel von Person, Umfeld und Hilfesystem. Wenn Angebote nicht zur Lebenssituation passen, Zuständigkeiten enden oder Übergänge nicht gelingen, wird Versorgung erschwert. 

Die Beiträge zeigten zugleich, was helfen kann: niedrigschwellige und flexible Angebote, verlässliche Ansprechpersonen, klare Zuständigkeiten und eine gute Zusammenarbeit über Sektorengrenzen hinweg. Behandlungskontinuität entsteht nicht automatisch – sie muss gemeinsam gestaltet werden. 

Wir danken allen Referentinnen und Referenten sowie den Teilnehmenden für den offenen Austausch und unseren Teams vom aQua-Institut und der Gesundheitsregion Göttingen/Südniedersachsen für die gelungene Organisation.