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Kontinuierliches Outcome-Benchmarking

in der rheumatologischen Akutversorgung (KOBRA)

Der Verband Rheumatologischer Akutkliniken e. V. (VRA) führt das KOBRA-Projekt (Konti­nuier­liches Outcome-Benchmarking in der rheumatolo­gischen Akut­versorgung) seit dem 1. Januar 2016 gemeinsam mit dem aQua-Institut durch. Für die Mitgliedskliniken des VRA ist die Teilnahme an KOBRA zusammen mit der Erfüllung von Strukturkriterien die Basis für das VRA-Gütessiegel.

In KOBRA erfolgt ein anonymisiertes Benchmarking der Teilnehmer mittels Qualitätsindikatoren in vier Dimensionen:

  • Medizinische Behandlungsqualität bei Tracerdiagnosen (Polyarthritis, Spondylitis, Kollagenose, Vaskulitis)
  • Patientensicherheit bei Tracerdiagnosen (Polyarthritis, Spondylitis, Kollagenose, Vaskulitis)
  • Patientenzufriedenheit
  • Organisationseffizienz

Die Daten der drei erstgenannten Dimension werden über Befund- und Patientenfragebögen erfasst. Grundlage für die vierte Qualitätsdimension sind eigene Datenerhebungen der Kliniken.

Die Befragung erfolgt alle zwei Jahre bei stationärer Aufnahme, zum Entlassungszeitpunkt und 2,5 Monate nach Entlassung der Patienten. Es werden die Angaben der Patienten in das Projekt eingeschlossen, deren stationäre Aufnahme zwischen dem 1. März und dem 31. Mai liegt. Die ausgefüllten Follow-up-Fragebögen können bis Ende September an das aQua-Institut übermittelt werden. Für die Datenerfassung und -auswertung muss eine Einwilligungserklärung der Patienten vorliegen. Sämtliche an das aQua-Institut übermittelte Daten sind anonymisiert.

Durch ein Pseudonymisierungsverfahren kann das aQua-Institut die Daten des stationären Aufenthaltes und der Follow-up-Befragung datenschutzkonform zuordnen. Die Daten werden mithilfe von Qualitätsindikatoren ausgewertet. Jede Klinik erhält einen Bericht mit ihren individuellen Ergebnissen im Vergleich zum Durchschnitt der teilnehmenden Kliniken und den Ergebnissen der letzten Erfassungsphase. Die Gesamtergebnisse der Kliniken werden anschließend auf der Jahrestagung des VRA vorgestellt.

Die nächste Erhebungsphase beginnt im März 2018.