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Hüftendoprothesenversorgung

Entwicklung eines Qualitätssicherungsverfahrens

Ziel des Auftrags war die Entwicklung eines vergleichenden, leistungserbringerbezogenen und sektorenübergreifenden Qualitätssicherungsverfahrens zur Verbesserung der Qualität der endoprothetischen Versorgung (Primär- und Revisionseingriffe) des Hüftgelenks. Die bestehenden Verfahren der externen stationären Qualitätssicherung und aller versorgungsrelevanten Indikationen sollten dabei berücksichtigt werden.

Bei der Entwicklung der Instrumente und Indikatoren waren insbesondere folgende Punkte zu beachten:

  • Hintergrund der Versorgungssituation mit Beschreibung des Leistungserbringer- und Patientenkollektivs sowie der aktuellen endoprothetischen Technologie
  • Beschreibung und Diskussion unterschiedlicher potenzieller Instrumente und Verfahren zur Qualitätsmessung
  • Beschreibung der Verfahrensart und der Umsetzung
  • Überprüfung der Einbeziehung der Anschlussheilbehandlung/Reha-Maßnahmen
  • Berücksichtigung der Sektorenübergänge in der Versorgung
  • Darstellung der erforderlichen Dokumentationen
  • Indikationsstellung (Anamnese, Befunderhebung, Diagnosestellung)
  • Präoperative Patienteninformation und -aufklärung
  • Prüfung der EDV-technischen Möglichkeiten zur Einbindung vorhandener bzw. in Entwicklung befindlicher Endoprothesenregister

Ergebnis

Zur Umsetzung empfahl das aQua-Institut, sowohl eine Machbarkeitsprüfung als auch einen Probebetrieb durchzuführen, da mit den neuen Gegebenheiten (Auslösekriterien (QS-Filter), neue Indikatoren und Dokumentationsfelder, Risikoadjustierungsmodelle sowie Erhebungsinstrumente) weder Ärzte noch Einrichtungen vertraut waren.

Im September 2012 wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss ein Migrationskonzept beauftragt, das auf den Ergebnissen dieser Neuentwicklung aufbaut.