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Aktuelles

Hier finden Sie die aktuellen Mitteilungen und Veranstaltungstermine des aQua-Instituts. Wenn Sie weitere Informationen benötigen, rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

News 2017

06. September 2017

Instrumente und Methoden zur Ersteinschätzung von Notfallpatienten

Das aQua-Institut hat im Auftrag des Zentralinstituts für die Kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi) eine Bestandsaufnahme gemacht und ein Konzept für eine standardisierte Ersteinschätzung
 

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Das aQua-Institut hat im Auftrag des Zentralinstituts für die Kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi) eine Bestandsaufnahme gemacht und ein Konzept für eine standardisierte Ersteinschätzung im Kontext der kassenärztlichen Versorgung von Notfallpatienten entwickelt.

Im Projekt wurde untersucht, welche Instrumente infrage kommen, was bei ihrer Implementierung zu berücksichtigen ist und wie die Instrumente vor ihrem praktischen Einsatz weiterentwickelt werden müssen.

Weitere Informationen finden Sie hier:

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28. Juni 2017

Gesundheitsreport 2017 der Techniker Krankenkasse

Die Techniker Krankenkasse (TK) hat ihren Gesundheitsreport 2017 vorgestellt, der von der TK in Zusammenarbeit mit dem aQua-Institut herausgegeben wird.

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Die Techniker Krankenkasse (TK) hat ihren Gesundheitsreport 2017 vorgestellt, der von der TK in Zusammenarbeit mit dem aQua-Institut herausgegeben wird. Das Schwerpunktkapitel des Gesundheitsreports 2017 befasst sich mit der „Gesundheit von Auszubildenden“. Ein Anstieg psychisch bedingter Fehlzeiten von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ist seit Jahren zu beobachten. Dieser fällt bei Auszubildenden stärker aus als im Durchschnitt der Bevölkerung.

Weitere Informationen finden Sie hier:

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19. Mai 2017

Neuer Webauftritt des aQua-Instituts

Qualitätsförderung ist immer auch ein Prozess der Weiterentwicklung: Wir haben uns neu ausgerichtet und passend dazu nun auch ein neues Logo und einen neuen Webauftritt.

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Qualitätsförderung ist immer auch ein Prozess auch der Weiterentwicklung: Wir haben uns neu ausgerichtet und passend dazu nun auch ein neues Logo und einen neuen Webauftritt.

Richtungsweisend sind für uns nach wie vor die Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität im Gesundheitswesen. Unser neues Logo mit dem hervorgehobenen Q macht dies noch besser sichtbar.

Auf unserer neuen Webseite bieten wir Ihnen unsere bewährten Lösungen für die Bereiche

  • Gesundheitsberichterstattung
  • Arzneimitteltherapie
  • Datenmanagement
  • IT-Lösungen
  • Qualitätsförderung
  • Versorgungsforschung

Wir entwickeln seit mehr als zwanzig Jahren praxisnahe Qualitätskonzepte: Unsere zahlreichen Projekte finden Sie in einer neuen Projektdatenbank. Vielleicht finden Sie dort auch Anregungen für Ihr eigenes Anliegen.

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10. Mai 2017

EPA-Indikatoren aktualisiert

QM-Anforderungen des Gemeinsamen Bundesausschusses - Mit EPA-Indikatoren immer auf der sicheren Seite

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QM-Anforderungen des Gemeinsamen Bundesausschusses - Mit EPA-Indikatoren immer auf der sicheren Seite

Alle EPA-Indikatoren werden regelmäßig systematisch aktualisiert. Die aktuelle Überprüfung berücksichtigt die Änderungen der Qualitätsmanagement-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA).

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04. April 2017

Zweitmeinungsportal Hodentumor

Im Rahmen des Nationalen Zweitmeinungsprojekts Hodentumor stellt das aQua-Institut  in Zusammenarbeit mit der Techniker Krankenkasse und der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU)

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Im Rahmen des Nationalen Zweitmeinungsprojekts Hodentumor stellt das aQua-Institut  in Zusammenarbeit mit der Techniker Krankenkasse und der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) ein Zweitmeinungsportal zur Verfügung.

Das Onlineportal kann sowohl von Klinikärzten als auch von niedergelassene Urologen genutzt werden.  Die Fachärzte erhalten innerhalb von 48 Stunden von einem anderen erfahrenen Spezialisten aus dem Netzwerk eine Rückmeldung zum vorgeschlagenen Therapieplan.

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30. März 2017

Erfolgreich zertifiziert nach ISO 9001:2015

Das aQua-Institut hat am 30. März 2017 das Zertifikat für die Prüfungsnorm ISO 9001:2015 von der TÜV Rheinland GmbH erhalten.

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Das aQua-Institut hat am 30. März 2017 das Zertifikat für die Prüfungsnorm ISO 9001:2015 von der TÜV Rheinland GmbH erhalten.

Durch ein Audit wurde der Nachweis erbracht, dass alle Forderungen für den Bereich der Umsetzung von Projekten zur Forschung und Förderung der Qualität im Gesundheitswesen erfüllt sind.

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News 2016

09. Dezember 2016

BKK Innovationsfondsprojekt „Entlassmanagement“ (EMSE) soll Versorgungslücken zwischen stationärer und ambulanter Behandlung schließen

Gemeinsame Pressemitteilung

Berlin, 8. Dezember 2016 – Die Versorgungslücken nach einem Krankenhausaufenthalt und der ambulanten Weiterbehandlung sollen durch ein neues Gemeinschaftsprojekt durch Versorgungsforschung EMSE*, vor allem bei schweren Erkrankungen, geschlossen werden. Vorhandene medizinische Daten aus dem Aufnahmebericht und dem Behandlungsverlauf sollen allen medizinischen und nichtmedizinischen Beteiligten zur Verfügung gestellt werden. Grundsätzliche Idee ist ein Vorhersagemodell, das auf Patienteninformationen und Routinedaten der Krankenkassen zurückgreift. So kann der poststationäre Behandlungsbedarf nach einem Krankenhausaufenthalt automatisch eingeschätzt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. Damit unterstützt das Prognosemodell gezielt das Entlass- und Fallmanagement von Krankenhäusern und Krankenkassen.

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Gemeinsame Pressemitteilung

Berlin, 8. Dezember 2016 – Die Versorgungslücken nach einem Krankenhausaufenthalt und der ambulanten Weiterbehandlung sollen durch ein neues Gemeinschaftsprojekt durch Versorgungsforschung EMSE*, vor allem bei schweren Erkrankungen, geschlossen werden. Vorhandene medizinische Daten aus dem Aufnahmebericht und dem Behandlungsverlauf sollen allen medizinischen und nichtmedizinischen Beteiligten zur Verfügung gestellt werden. Grundsätzliche Idee ist ein Vorhersagemodell, das auf Patienteninformationen und Routinedaten der Krankenkassen zurückgreift. So kann der poststationäre Behandlungsbedarf nach einem Krankenhausaufenthalt automatisch eingeschätzt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. Damit unterstützt das Prognosemodell gezielt das Entlass- und Fallmanagement von Krankenhäusern und Krankenkassen.

Vorhandene Daten analysieren und für Management nutzen

„Der komplexe Informationsaustausch zwischen den an einem Behandlungsprozess Beteiligten kann nur durch Kooperation gelöst werden. Das aQua-Institut, das Deutsche Krankenhausinstitut und der BKK Dachverband entwickeln in ihrem gemeinsamen Projekt zielgenaue, umsetzbare Lösungen für Ärzte und Patienten“, erklärt Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes. „Ziel ist die Verbesserung der sektorenübergreifenden Versorgung von Patienten mit erhöhtem nachstationären Versorgungsbedarf. Erreicht wird dies durch die Implementierung eines dynamischen und zielgerichteten Entlassmanagements auf Basis eines standardisierten Datenaustausches sowie der direkten Kommunikation zwischen Krankenhäusern, Kostenträgern und nachsorgenden Leistungserbringern“, so Knieps.

Innovationsprojekt Entlassmanagement kann starten

Start des Projekts ist im Frühjahr 2017. Der Innovationsausschuss des Innovationsfonds beim G-BA fördert das Konzept, das gerade in der Startphase kostenintensiv ist, mit rund 748.000 Euro. Erste Projektergebnisse wollen die Akteure bereits zur Jahresmitte 2018 vorlegen. Ist das Versorgungsforschungsprojekt erfolgreich, soll es in einem weiteren Schritt in ausgewählten Modellregionen in die Praxis umgesetzt werden.

Die Akteure und ihre Rollen

Das aQua-Institut entwickelte das Modell, die nötigen Daten liefern BAHN-BKK und SBK, das Deutsche Krankenhausinstitut prüft den gesetzlichen Regelungsbedarf. Weitere Kooperationspartner zur Erprobung in einer Modellregion und für eine breite Expertise sind: Der Deutsche Pflegerat e.V., der BKK Landesverband Mitte, die Gesundheitsregion Göttingen e.V., das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz, die Westpfalz-Klinikum GmbH und die Initiative Gesundheitsnetzwerk Westpfalz.

*Vollständiger Projektname: Entwicklung von Methoden zur Nutzung von Routinedaten für ein sektorenübergreifendes Entlassmanagement (EMSE)

Pressekontakte:

Andrea Röder, BKK Dachverband e. V.
Telefon: 030/2700406-302, E-Mail: andrea.roeder@bkk-dv.de

Dr. Karl Blum, Deutsches Krankenhausinstitut
Telefon; 0211/47051-17, E-Mail: karl.blum@dki.de

Moritz Ernst, Deutscher Pflegerat e.V.
Telefon: 030/39877303, E-Mai: m.ernst@deutscher-pflegerat.de

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05. Dezember 2016

Antibiotika-Resistenz-Projekt durch Innovationsfonds gefördert

Berlin, 05.12.2016 – Die zunehmende Antibiotikaresistenz stellt das Gesundheitswesen weltweit, aber auch in Deutschland, vor ernstzunehmende Herausforderungen. Ab dem Jahr 2017 startet ein neues Projekt unter dem Namen ARENA (Antibiotika-Resistenz-Entwicklung nachhaltig abwenden), das sich dieser Problematik annehmen wird. Antibiotika werden auch bei relativ harmlosen Infektionen vielfach zu oft verschrieben und eingenommen, womit letztlich Resistenzen gefördert werden. Das Ziel des jetzt aufgelegten Projekts besteht im Wesentlichen darin, den Einsatz von Antibiotika auf ein sinnvolles Maß zurückzufahren und ein Problembewusstsein in der Ärzteschaft sowie bei Patienten und der Öffentlichkeit zu schaffen.

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Berlin, 05.12.2016 – Die zunehmende Antibiotikaresistenz stellt das Gesundheitswesen weltweit, aber auch in Deutschland, vor ernstzunehmende Herausforderungen. Ab dem Jahr 2017 startet ein neues Projekt unter dem Namen ARENA (Antibiotika-Resistenz-Entwicklung nachhaltig abwenden), das sich dieser Problematik annehmen wird. Antibiotika werden auch bei relativ harmlosen Infektionen vielfach zu oft verschrieben und eingenommen, womit letztlich Resistenzen gefördert werden. Das Ziel des jetzt aufgelegten Projekts besteht im Wesentlichen darin, den Einsatz von Antibiotika auf ein sinnvolles Maß zurückzufahren und ein Problembewusstsein in der Ärzteschaft sowie bei Patienten und der Öffentlichkeit zu schaffen.

 

Als Konsortialführer koordiniert das aQua-Institut das ARENA-Projekt und organisiert die wissenschaftliche Begleitung. Als weitere Partner sind mit an Bord: die AOK Bayern, die AOK Rheinland/Hamburg, die KV Bayerns, die Agentur deutscher Arztnetze sowie über 400 Arztpraxen aus 14 Arztnetzen aus Bayern und Nordrhein-Westfalen mit ca. 74.000 eingeschriebenen AOK-Versicherten. Der AOK-Bundesverband unterstützt das Vorhaben als Kooperationspartner. ARENA wird mit rund 6 Millionen Euro aus dem Innovations­fonds finanziert.

 

Im Rahmen des Projekts werden bei vorab festgelegten Diagnosen zu häufigen Infekten der Atemwege und der Harnwege, bei denen in der Regel kein Antibiotikum notwendig ist, Patienteninformationen und Öffentlichkeitskampagnen durchgeführt. Diese sollen insbesondere den Patienten verdeutlichen, dass eine nicht erfolgte Antibiotikagabe keine schlechtere, sondern die richtige Behandlung ist.

 

Hierzu erhalten sowohl Ärzte als auch Praxispersonal ein darauf zugeschnittenes Informations- und Kommunikationstraining. Parallel dazu werden datengestützte Qualitätszirkel mit den beteiligten Netzärzten, mit medizinischen Fachangestellten sowie sektorenübergreifend auch in Zusammenarbeit mit anderen Leistungserbringern (z.B. Krankenhäusern, Pflegeheimen,-diensten, Apotheken) durchgeführt. Die beteiligten Ärzte aus den Netzen erhalten für die im Rahmen des Projektes erbrachten Leistungen eine Vergütung. Die Ergebnisse werden geeigneten Vergleichsgruppen von AOK-Versicherten gegenübergestellt und ausgewertet.

 

„Antibiotika gehören zu den wichtigsten Errungenschaften der Medizin, jedoch verlieren sie zusehends ihre Wirkung. Wir erwarten, dass die Ergebnisse aus dem Projekt einen starken Impuls für einen vernünftigen Umgang mit Antibiotika setzen werden und sich die Patientenversorgung dadurch langfristig spürbar verbessern kann“, so Prof. Szecsenyi, Geschäftsführer des aQua-Instituts.

 

Die Koordination und Information der beteiligten Netze hat die Agentur deutscher Arztnetze übernommen. Deren Vorstandsvorsitzender Dr. Veit Wambach betont: „Netze sind Innovationsmotoren und Vorreiter in Sachen Qualität. Daher ist es für die beteiligten Netze ein Kernanliegen, die Antibiotikaresistenzstrategie der Bundesregierung in der vernetzten Versorgung vor Ort voranzutreiben und die weltweite Ausbreitung von Resistenzen zu stoppen.“

 

Aus Sicht des Vorstands der KVB - Dr. Wolfgang Krombholz, Dr. Pedro Schmelz und Dr. Ilka Enger - hat das ARENA-Projekt eine große Relevanz für den Praxisalltag. Die KVB bringe dabei ihre Expertise in der ambulanten Versorgung und speziell im Bereich der Verordnung von Antibiotika ein. Zugleich könne die KVB mit ihrem langjährigen Know-how in der Gestaltung und Abrechnung von Verträgen zum Gelingen von ARENA beitragen.

 

Die zunehmende Bedrohung durch multiresistente bakterielle Infektionserreger macht es notwendig, auf einen sachgemäßen Einsatz von Antibiotika hinzuwirken. Aufgeklärte Verbraucher können erheblich zu einem rationalen Antibiotikaeinsatz beitragen, umso wichtiger ist es, diese mit gut verständlichen Informationen zu versorgen. Nur so könne es gelingen, den Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen erfolgreich zu führen, so die AOK (Bayern, Rheinland-Hamburg und der Bundesverband).

 

Die Agentur deutscher Arztnetze

Die Netzagentur ist Interessenvertreter der über 400 Gesundheitsverbünde in Deutschland. Darüber hinaus unterstützt sie ihre Mitglieder auf dem Weg der Professionalisierung. Sie wurde im Juli 2011 gegründet, um Ihre Interessen und Kompetenzen gemeinsam zu bündeln und auf Bundesebene zu positionieren. Der Agentur deutscher Arztnetze gehören derzeit 27 Mitglieder an.

 

Das aQua-Institut

Das aQua-Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheits­wesen GmbH ist ein interessenunabhängiges und neutrales Dienstleistungs­unternehmen. Verankert im wissenschaftlichen Umfeld, hat es sich auf Qualitäts­förderungsprojekte im Gesundheitswesen spezialisiert.

 

AOK Bayern

Seit über 130 Jahren steht die AOK als eine der größten Krankenversicherungen in Deutschland für Sicherheit und umfassende medizinische Versorgung im Krankheitsfall. Mit mehr als 4,4 Millionen Versicherten und über 10.000 Mitarbeitern ist die AOK Bayern im Freistaat eines der größten Dienstleistungsunternehmen und die viertgrößte Kranken- und Pflegekasse in Deutschland.

 

AOK Rheinland/Hamburg

Die AOK Rheinland/Hamburg ist mit 2,9 Mio. Versicherten die achtgrößte gesetzliche Krankenkasse in der Bundesrepublik. Sie ist Initiator regionaler Projekte zur Ver­besserung der allgemeinen Gesundheit und Trendsetter bei Versorgungsverträgen mit dem Ziel der Qualitätsverbesserung in der Medizin. Mit ihrem Handeln lässt die AOK Rheinland/Hamburg ihre Kunden am medizinischen Fortschritt umfassend teilhaben.

 

AOK-Bundesverband

Der AOK-Bundesverband ist der Interessenvertreter der AOK-Gemeinschaft. Die Gesundheitskasse versichert in elf verschiedenen AOKs bundesweit mehr als 24 Millionen Menschen. Zu den Kernaufgaben des AOK-Bundesverbandes gehört das Engagement für eine qualitativ gute und wirtschaftliche Gesundheitsversorgung der AOK-Versicherten.

 

Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns

Die KVB ist die Standesvertretung aller für die ambulante Versorgung in Bayern zugelassenen Ärzte und Psychotherapeuten. Sie stellt die ambulante ärztliche und die psychotherapeutische Versorgung der gesetzlich krankenversicherten Patienten in Bayern sicher. Ferner vertritt sie die Interessen ihrer ca. 25.000 Mitglieder, der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten im Freistaat.

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08. September 2016

Gutachten zur ambulanten Notfallversorgung – im Auftrag des vdek

Die ambulante Notfallversorgung in Deutschland wird seit einiger Zeit intensiv diskutiert. Vor diesem Hintergrund beauftragte der Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek) das aQua-Institut mit der Erstellung eines Gutachtens, mit dem ein Überblick über die aktuellen Rechtsgrundlagen, die Akteure und die Problembereiche geschaffen werden sollte.

Darauf aufbauend leitete das aQua-Institut Handlungsempfehlungen ab, wie die Versorgungssituation verbessert werden könnte.

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Die ambulante Notfallversorgung in Deutschland wird seit einiger Zeit intensiv diskutiert. Vor diesem Hintergrund beauftragte der Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek) das aQua-Institut mit der Erstellung eines Gutachtens, mit dem ein Überblick über die aktuellen Rechtsgrundlagen, die Akteure und die Problembereiche geschaffen werden sollte.

Darauf aufbauend leitete das aQua-Institut Handlungsempfehlungen ab, wie die Versorgungssituation verbessert werden könnte.

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23. August 2016

Das aQua-Institut - Ihr Kooperationspartner für den Innovationsfonds

Der Innovationsfonds wurde mit dem Ziel aufgelegt, neue Impulse in der Versorgung zu setzen und sie qualitativ weiterzuentwickeln. Im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung sollen daher bestehende Versorgungsmodelle verbessert und neue Versorgungsformen vorangebracht werden.

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Der Innovationsfonds wurde mit dem Ziel aufgelegt, neue Impulse in der Versorgung zu setzen und sie qualitativ weiterzuentwickeln. Im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung sollen daher bestehende Versorgungsmodelle verbessert und neue Versorgungsformen vorangebracht werden.

Um Mittel aus dem Innovationsfonds erhalten zu können, sind kompetente Partner gefragt, die mit dem nötigen Know-how und Engagement Ihre Projekte voranbringen. In diesem Zusammenhang steht Ihnen das aQua-Institut für eine Reihe von Leistungen gern zur Seite:

  • Entwicklung neuer Versorgungsformen
  • Entwicklung von Projekten zur Versorgungsforschung
  • Konzeptionierung und Umsetzung von Evaluationen
  • Auftragsdatenverarbeitung
  • Datenmanagement
  • Analysen von Routinedaten
  • Entwicklung von Softwaretools und Spezifikationen zur Datenerhebung
  • Entwicklung und Umsetzung von Befragungsinstrumenten
  • Rechtssichere Datenhaltung und Bereitstellung von Daten für die Forschung

Neben wissenschaftlicher und technischer Unterstützung bietet das aQua-Institut weitere Dienstleistungen an, wie etwa:

  • Herstellung von Kooperationsnetzwerken
  • Koordination und Formulierung von Anträgen
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22. August 2016

Wie gut war die Knie-OP? Faire Vergleiche bei Arthroskopien am Kniegelenk durch Krankenkassendaten

Pressemitteilung

Göttingen, 22. August 2016, Das aQua-Institut entwickelte im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses ein sektorenübergreifendes Verfahren, mit dem die Behandlungs­qualität von Arthroskopien am Kniegelenk besser beurteilt werden kann. Mithilfe der sog. Risikoadjustierung fließt eine Reihe von Faktoren in die Qualitätsbeurteilung mit ein, die auf das Behandlungsergebnis Einfluss nehmen können. Dies sind neben Alter und Geschlecht unter anderem Vor- bzw. Begleiterkrankungen oder der Schweregrad des Eingriffs. Damit lassen sich bessere und insbesondere gerechtere Qualitätsvergleiche zwischen den Operateuren herstellen. Der Bericht wurde auf der Internetseite des aQua-Instituts veröffentlicht.

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Pressemitteilung

Göttingen, 22. August 2016, Das aQua-Institut entwickelte im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses ein sektorenübergreifendes Verfahren, mit dem die Behandlungs­qualität von Arthroskopien am Kniegelenk besser beurteilt werden kann. Mithilfe der sog. Risikoadjustierung fließt eine Reihe von Faktoren in die Qualitätsbeurteilung mit ein, die auf das Behandlungsergebnis Einfluss nehmen können. Dies sind neben Alter und Geschlecht unter anderem Vor- bzw. Begleiterkrankungen oder der Schweregrad des Eingriffs. Damit lassen sich bessere und insbesondere gerechtere Qualitätsvergleiche zwischen den Operateuren herstellen. Der Bericht wurde auf der Internetseite des aQua-Instituts veröffentlicht.

 

Die Arthroskopie des Kniegelenks ist ein minimal-invasiver chirurgischer Eingriff, bei dem der Gelenkinnenraum mit einer Kamera und zusätzlichen Instrumenten untersucht und behandelt wird. In Deutschland werden pro Jahr rund 425.000 Arthroskopien am Knie­gelenk durchgeführt, etwa 390.000 aufgrund von Verschleißerscheinungen (degenerativ) und circa 35.000 Eingriffe die auf spontane Kreuzbandverletzungen, wie beispielweise auf einen Unfall, zurückgehen. Etwa zwei Drittel der Eingriffe werden in einem Krankenhaus durchgeführt und rund ein Drittel in den Praxisräumen eines Facharztes.

 

Das jetzt von aQua vorgestellte Verfahren, mit dem unterschiedliche Einflussfaktoren berücksichtigt werden, kann bei allen Kniearthroskopien eingesetzt werden, unabhängig davon, ob die Operation im Krankenhaus oder bei einem niedergelassenen Arzt erfolgt. Die dazu benötigten Daten stammen ausschließlich von den Krankenkassen (sog. Sozialdaten), sodass kein weiterer Dokumentationsaufwand für die behandelnden Ärzte entsteht.

 

Über die weitere Umsetzung dieses Verfahrens entscheidet der Gemeinsame Bundesausschuss.

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06. Juli 2016

aQua-Institut absolviert erfolgreich das Datenschutzaudit nach Check11

Das aQua-Institut hat das Check11 Zertifikat von der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit e.V. (GDD) erhalten. Damit wird bestätigt, dass das aQua-Institut die technischen und organisatorischen Anforderungen des § 11 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) erfüllt. Dies gewährleistet Kunden und Auftraggebern einen besonders sorgsamen und verantwortungsbewussten Umgang mit Kunden- bzw. zum Teil auch hochsensiblen Patientendaten.

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Das aQua-Institut hat das Check11 Zertifikat von der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit e.V. (GDD) erhalten. Damit wird bestätigt, dass das aQua-Institut die technischen und organisatorischen Anforderungen des § 11 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) erfüllt. Dies gewährleistet Kunden und Auftraggebern einen besonders sorgsamen und verantwortungsbewussten Umgang mit Kunden- bzw. zum Teil auch hochsensiblen Patientendaten.

Das Bundesdatenschutzgesetz stellt zu Recht hohe Anforderungen, wenn personenbezogene Daten erhoben, verarbeitet oder genutzt werden. Dazu zählen neben der Art und dem Zweck der Datennutzung auch wichtige Aspekte wie die Löschung und Sperrung von Daten.

Bei einer Auftragsdatenverarbeitung nach § 11 BDSG ist der Auftraggeber verpflichtet, sich „vor Beginn der Datenverarbeitung und sodann regelmäßig von der Einhaltung der beim Auftragnehmer getroffenen technischen und organisatorischen Maßnahmen zu überzeugen. Das Ergebnis ist zu dokumentieren." Auf diese Prüfung vor Ort kann verzichtet werden, wenn auf andere geeignete Weise eine Prüfung erfolgt ist. Dies ist mit dem Datenschutzaudit nach Check11 gegeben.

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01. Juli 2016

Das aQua-Institut unterstützt KV Nordrhein bei Datenservice für Qualitätssicherung

Pressemitteilung


Göttingen, 1. Juli 2016, Im Rahmen der gesetzlichen Qualitätssicherung (§137 SBG V i.V.m. Qesü-RL) müssen Vertragsärzte seit dem 1. Januar 2016 ihre Leistungen im Bereich Perkutane Koronarintervention und Koronarangiographie dokumentieren und an die Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) im jeweiligen KV-Bezirk senden. Die KV Nordrhein setzt bei der technischen Umsetzung und der weiteren Betreuung auf das aQua-Institut.

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Pressemitteilung

 

Göttingen, 1. Juli 2016, Im Rahmen der gesetzlichen Qualitätssicherung (§137 SBG V i.V.m. Qesü-RL) müssen Vertragsärzte seit dem 1. Januar 2016 ihre Leistungen im Bereich Perkutane Koronarintervention und Koronarangiographie dokumentieren und an die Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) im jeweiligen KV-Bezirk senden. Die KV Nordrhein setzt bei der technischen Umsetzung und der weiteren Betreuung auf das aQua-Institut.

 

Das aQua-Institut entwickelte für die KV Nordrhein eine IT-Lösung für Arztpraxen, die KV-Connect nutzen wollen. Diese IT-Lösung wurde in das sichere Netz der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV-SafeNet) eingebunden. Über denselben Übertragungskanal erhalten die Leistungserbringer die Rückprotokolle und Rückmeldeberichte der Bundesauswertungs­stelle, nach dem diese mit Hilfe eines E-Mail-Diensts empfangen, verarbeitet und KV-Connect zur Verfügung gestellt werden.

 

Als alternativen Übertragungsweg stellt aQua ein internetbasiertes Upload-Portal bereit, mit dem die Arztpraxen ihre Qualitätssicherungsdaten online übermitteln und Fehler- bzw. Datenlieferungsprotokolle sowie die Rückmeldeberichte herunterladen können.

 

Als Dienstleistung für die KV Nordrhein setzte aQua ein zusätzliches Webportal auf, mit dem die Datenlieferungen der Ärzte und die Sollstatistikdaten verwaltet werden.

 

Die Softwarelösungen stehen seit Anfang Mai zur Verfügung. Für Testzwecke können Softwareanbieter die Testinstanzen (KV-Connect, Upload-Portal), die mit der Vertrauensstelle und Bundesauswertungsstelle verbunden sind, nutzen.

 

Die KV Nordrhein und das aQua-Institut sehen das Ergebnis der Zusammenarbeit als eine gelungene Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen für die Landesebene, die problemlos auch auf andere KV-Bezirke und Aufgabenstellungen erweitert werden kann.

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16. Juni 2016

aQua-Institut in China: Erste vertragliche Grundlage geschaffen

Kooperationsvereinbarung unter Anwesenheit von Ministerin Li Bin und Bundesminister Gröhe unterzeichnet

Peking/Göttingen, 16. Juni 2016, Der Geschäftsführer des aQua-Instituts, Prof. Joachim Szecsenyi, unterzeichnete mit Vertretern des Chinesischen Zentrums für Gesundheitsentwicklung und -forschung (National Health Development Research Center – NHDRC) am 13. Juni 2016 in Peking eine Kooperationsvereinbarung (Memorandum of Under­standing), mit der die Grundlage für eine künftige Zusammenarbeit geschaffen wurde. Die Unterschriften wurden in Anwesenheit der chinesischen Gesundheitsministerin Li Bin und ihrem deutschen Amtskollegen, dem Bundesminister Hermann Gröhe vorgenommen.

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Kooperationsvereinbarung unter Anwesenheit von Ministerin Li Bin und Bundesminister Gröhe unterzeichnet

Peking/Göttingen, 16. Juni 2016, Der Geschäftsführer des aQua-Instituts, Prof. Joachim Szecsenyi, unterzeichnete mit Vertretern des Chinesischen Zentrums für Gesundheitsentwicklung und -forschung (National Health Development Research Center – NHDRC) am 13. Juni 2016 in Peking eine Kooperationsvereinbarung (Memorandum of Under­standing), mit der die Grundlage für eine künftige Zusammenarbeit geschaffen wurde. Die Unterschriften wurden in Anwesenheit der chinesischen Gesundheitsministerin Li Bin und ihrem deutschen Amtskollegen, dem Bundesminister Hermann Gröhe vorgenommen.

Der chinesische Krankenhausmarkt befindet sich im Aufbruch. Der National Health Service Plan sieht etwa vor, dass sich in den Jahren 2015 bis 2020 die Anzahl der Krankenhausbetten in China verdoppeln soll. Vor diesem Hintergrund wird aQua das NHDRC bei der Optimierung eines Systems zur Qualitätsverbesserung für Kreis­krankenhäuser unterstützen. Auch die Verbindung zur ambulanten Versorgung wird mit Blick auf die demografische Entwicklung mit der rapide steigenden Anzahl an chronischen Erkrankungen zunehmend wichtig. Im ersten Schritt sollen an vier Krankenhäusern Pilotprojekte durchgeführt werden. Das aQua-Institut wird dabei unter anderem bei technischen Fragen, Problemanalysen und dem Austausch mit deutschen Experten aktiv tätig sein.

„Das chinesische Gesundheitssystem befindet sich momentan in einer spannenden und dynamischen Phase. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir die Chance bekommen, unsere Expertise dort einbringen zu können“, sagt Szecsenyi.

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20. Mai 2016

Mitralklappeneingriffe: aQua-Institut entwickelt Qualitätssicherung

Göttingen, 20. Mai 2016, Das aQua-Institut hat im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses Qualitätsindikatoren mit dazugehöriger Dokumentation für Eingriffe an der Mitralklappe entwickelt. Im Fokus stehen dabei erwachsene Patienten mit erworbenen Mitralklappenerkrankungen, unabhängig davon, ob die Eingriffe offen-chirurgisch, minimal-invasiv oder kathetergestützt durchgeführt werden. Im Zuge dessen wurde geprüft, inwieweit dazu anonymisierte Sozialdaten der Krankenkassen herangezogen werden können. Der Abschlussbericht kann hier heruntergeladen werden.

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Göttingen, 20. Mai 2016, Das aQua-Institut hat im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses Qualitätsindikatoren mit dazugehöriger Dokumentation für Eingriffe an der Mitralklappe entwickelt. Im Fokus stehen dabei erwachsene Patienten mit erworbenen Mitralklappenerkrankungen, unabhängig davon, ob die Eingriffe offen-chirurgisch, minimal-invasiv oder kathetergestützt durchgeführt werden. Im Zuge dessen wurde geprüft, inwieweit dazu anonymisierte Sozialdaten der Krankenkassen herangezogen werden können. Der Abschlussbericht kann hier heruntergeladen werden.

 

Das aQua-Institut schlägt in seinem Abschlussbericht 14 Qualitätsindikatoren vor. Sechs Indikatoren beziehen sich auf den stationären Aufenthalt, für die die Qualitätsdokumentation im Krankenhaus erfolgt. Die weiteren acht Indikatoren sind Follow-up-Indikatoren, die über den stationären Aufenthalt hinausgehen. Die erforderlichen Informationen für diese Indikatoren werden über die Sozialdaten bei den Krankenkassen erfasst. Je nach Eingriffsart, d.h., operativ oder kathetergestützt und ob der Eingriff isoliert oder kombiniert erfolgt, werden zur besseren Vergleichbarkeit jeweils eigene Auswertungen vorgeschlagen. Insgesamt zielen die vorgestellten Indikatoren im Wesentlichen auf Fragen nach der Sterblichkeit und eingriffsbezogene Komplikationen ab. Ein Indikator geht auf die leitlinienkonforme Indikationsstellung ein.

 

Laut Statistischem Bundesamt wurden im Jahr 2014 knapp 23.000 (22.921) Mitralklappeneingriffe vorgenommen, wovon annähernd 16.300 (16.261) aufgrund einer Mitralklappeninsuffizienz erfolgten. Bis zum Jahr 2003 bestand bereits für Eingriffe an der Mitralklappe eine Dokumentationspflicht im Rahmen der gesetzlichen Qualitätssicherung. Die Aussetzung der Dokumentationspflicht wurde vor allem damit begründet, dass eine flächendeckend stabile Versorgungssituation bestehe. Durch die Einführung neuer operativer und kathetergestützter Behandlungsverfahren hat sich diese Situation in den letzten Jahren allerdings verändert, so sind ein Anstieg der Leistungszahlen und eine zunehmende Methodenvielfalt bei den kathetergestützten Eingriffen zu beobachten.

 

Das aQua-Institut empfiehlt, neben der Dokumentation im Krankenhaus und der Nutzung von Sozialdaten, auch Patientenbefragungen durchzuführen. Die Befragungen sollten abbilden, ob die Patienten bei der Entscheidungsfindung zur Behandlung (Shared-decision-making) hinreichend einbezogen wurden, wie das Behandlungsergebnis eingeschätzt und die Lebensqualität wahrgenommen wird.

 

Über die weitere Umsetzung dieses Qualitätssicherungsverfahrens entscheidet der Gemeinsame Bundesausschuss.

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20. Mai 2016

Dekubitus: Faire Krankenhausvergleiche durch Abrechnungsdaten

Göttingen, 20. Mai 2016, Jedes Jahr bildet sich in Deutschland bei rund 70.000 Patienten im Krankenhaus ein Druckgeschwür (Dekubitus). Die Dekubitusprophylaxe ist der einzige Bereich der gesetzlichen Qualitätssicherung, der die pflegerische Leistung während einer Behandlung im Krankenhaus abbildet. Um Qualitätsaussagen von Krankenhäusern fair miteinander vergleichen zu können, entwickelte das aQua-Institut ein Konzept, das den Gesundheitszustand der Patienten deutlich stärker berücksichtigt, als das heute der Fall ist. Anlass war ein entsprechender Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses.

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Göttingen, 20. Mai 2016, Jedes Jahr bildet sich in Deutschland bei rund 70.000 Patienten im Krankenhaus ein Druckgeschwür (Dekubitus). Die Dekubitusprophylaxe ist der einzige Bereich der gesetzlichen Qualitätssicherung, der die pflegerische Leistung während einer Behandlung im Krankenhaus abbildet. Um Qualitätsaussagen von Krankenhäusern fair miteinander vergleichen zu können, entwickelte das aQua-Institut ein Konzept, das den Gesundheitszustand der Patienten deutlich stärker berücksichtigt, als das heute der Fall ist. Anlass war ein entsprechender Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses.

 

Bisher fließen lediglich fünf Risikofaktoren in die Qualitätsbetrachtung ein, wenn ein Dekubitus im Krankenhaus entstanden ist. Dies sind: Alter, Diabetes mellitus, Beatmungsstunden, Lähmungen und Geschlecht. Das aQua-Konzept sieht vor, dass sechs weitere Parameter zur Risikobeurteilung aufgenommen werden, dazu zählen unter anderem Demenz und Vigilanzstörungen, Untergewicht und Mangelernährung, Adipositas, Inkontinenz sowie schwere Erkrankungen und mangelnde Mobilität. Auf den Parameter „Geschlecht“ wurde verzichtet, da es keinen Einfluss auf das Risiko zur Entstehung von Druckgeschwüren hat.

 

Krankenhäuser, die vermehrt Hochrisikopatienten behandeln, werden damit nicht zu Unrecht bei der Qualitätsbeurteilung benachteiligt.

 

Sämtliche neu zu erfassenden Daten, die zur Risikoeinschätzung erforderlich sind, sind abrechnungsrelevant, d.h., dass sie ohnehin im Krankenhaussystem hinterlegt sind und nicht extra wegen der Qualitätssicherung erhoben werden müssen. Die Dokumentationslast in den Krankenhäusern steigt dadurch nicht.

 

Über die weitere Umsetzung dieses Qualitätssicherungsverfahrens entscheidet der Gemeinsame Bundesausschuss.

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18. März 2016

Nierenersatztherapie: aQua-Institut zeigt Wege zur besseren Qualitätssicherung auf

Göttingen, 18. März 2016, Das aQua-Institut entwickelte im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses ein sektorenübergreifendes Qualitätssicherungsverfahren, mit dem die Nierenersatztherapie bei Patienten mit chronischem Nierenversagen deutlich verbessert werden könnte. Der entsprechende Bericht wurde im Internet veröffentlicht.

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Göttingen, 18. März 2016, Das aQua-Institut entwickelte im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses ein sektorenübergreifendes Qualitätssicherungsverfahren, mit dem die Nierenersatztherapie bei Patienten mit chronischem Nierenversagen deutlich verbessert werden könnte. Der entsprechende Bericht wurde im Internet veröffentlicht.

 

In Deutschland sind etwa 80.000 Menschen auf eine Dialyse angewiesen. Der überwiegende Teil der Patienten wird in einer ambulanten Dialyseeinrichtung versorgt und etwa zehn Prozent werden teilstationär behandelt. Hinzu kommen pro Jahr etwa 2.300 Patienten, bei denen eine Niere transplantiert wird.

 

Derzeit existieren bei der Nierenersatztherapie zwei voneinander getrennte Verfahren der Qualitätssicherung: im ambulanten Bereich zur Dialysebehandlung und im stationären Bereich zur Nierentransplantation. Die teilstationäre Behandlung ist bisher nicht von der Qualitätssicherung erfasst.

 

Das aQua-Institut zeigt mit dem veröffentlichten Bericht auf, wie diese beiden Verfahren sinnvoll zu einem Verfahren verbunden werden können. Aufbauend auf den Indikatoren der beiden bestehenden Verfahren wurde ein Indikatorenset erarbeitet, das die Prozess- und Ergebnisqualität aller beteiligten Leistungserbringer (ambulant und stationär) abbildet. Im Zuge dessen wurde auch die teilstationäre Dialyse mit in die Qualitätssicherung einbezogen.

 

Weitere Neuerungen beziehen sich auf Routinedaten, Patientenpseudonyme und eine Zehn-Jahres-Betrachtung. Die Dokumentationen der Leistungserbringer sollen durch  Routinedaten ergänzt werden, so dass die Datenqualität  insgesamt gesteigert wird. Mit Hilfe von Patientenpseudonymen können die Daten der unterschiedlichen Leistungserbringer miteinander verknüpft werden. Dadurch sind auch weitere übergreifende Analysen sowie längsschnittliche Auswertungen möglich, die ein umfassendes Bild über den Stand der Nierenersatztherapie in Deutschland zulassen. aQua empfiehlt darüber hinaus, den Nachbetrachtungszeitraum (sog. Follow-up) auf zehn Jahre nach Nierentransplantation auszuweiten. Damit können Langzeitverläufe beobachtet werden, aus denen ebenfalls Rückschlüsse auf die Behandlungsqualität gezogen werden können.

 

Über die weitere Umsetzung dieses Qualitätssicherungsverfahrens entscheidet der Gemeinsame Bundesausschuss.

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17. März 2016

Vernetzte Versorgung für Menschen mit psychischen Erkrankungen

Vom BMG gefördertes Evaluationsprojekt zeigt weniger Krankenhaustage und bessere Lebensqualität

 

Göttingen/Berlin, 16. März 2016, Welche Strukturen und Prozesse sorgen für eine bessere Versorgung von psychisch kranken Menschen? Diesen Fragen ging heute eine Konferenz in Berlin nach, auf dem die Ergebnisse eines vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Evaluationsprojekts vorgestellt wurden.

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Vom BMG gefördertes Evaluationsprojekt zeigt weniger Krankenhaustage und bessere Lebensqualität

 

Göttingen/Berlin, 16. März 2016, Welche Strukturen und Prozesse sorgen für eine bessere Versorgung von psychisch kranken Menschen? Diesen Fragen ging heute eine Konferenz in Berlin nach, auf dem die Ergebnisse eines vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Evaluationsprojekts vorgestellt wurden.

 

Patienten, die im NetzWerk psychische Gesundheit (NWpG) versorgt werden, weisen deutlich weniger Krankenhausaufenthalte auf. Laut den Ergebnissen des Forschungsprojekts befinden sie sich an 7 Tagen pro Jahr im Krankenhaus. Vor der Versorgung in den Netzwerken waren die Patienten 22 Tage pro Jahr im Krankenhaus. Hinsichtlich der Lebensqualität verbesserten sich die Patienten innerhalb von zwei Jahren um 9,3 Prozent und hinsichtlich der Funktionalität (z.B. selbstbestimmtes Leben, Teilnahme am privaten und beruflichen Alltag) um 10,3 Prozent. Das Forschungsteam führt das auf die verstärkte individuelle und patientenorientierte Betreuung in den Netzwerken zurück, die die Patienten und deren Angehörige mehr in die Entscheidung über die Behandlungsmöglichkeiten einbeziehen. Dies gelingt unter anderem durch Fallmanagement, aufsuchende Versorgung und eine 24-Stunden Erreichbarkeit des Netzwerkes. Bereits das Vorhalten dieser Hilfsangebote vermittelt Stabilität und Sicherheit für die Patienten und deren Angehörigen.

 

Im Rahmen des Forschungsprojekts wurden Netzwerke aus elf Bundesländern in die Untersuchung einbezogen, die mit der Techniker Krankenkasse Verträge zur Integrierten Versorgung geschlossen hatten. In diesen Netzwerken werden über 10.000 TKVersicherte mit psychischen Erkrankungen betreut. Das Projekt umfasst eine Laufzeit von Mai 2013 bis April 2016. Projektpartner sind das aQua-Institut, das Universitätsklinikum Heidelberg - Abteilung Allgemeinmedizin und  Versorgungsforschung sowie das Wissenschaftliche Institut der Techniker Krankenkasse für Nutzen und Effizienz im Gesundheitswesen (WINEG).

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02. März 2016

KOBRA: Qualität in Rheuma-Kliniken

aQua-Institut unterstützt Verband Rheumatologischer Akutkliniken bei Qualitätsverbesserung

Göttingen, 01. März 2016, Die Versorgungsqualität in rheuma­tologischen Akutkliniken steht im Mittelpunkt eines neuen Projekts des aQua-Instituts. Auftraggeber ist der Verband der Rheumatologischen Akutkliniken e.V. (VRA), der mit dem Projekt namens KOBRA relevante Erkenntnisse aus den Reihen seiner Mitglieder gewinnen möchte. KOBRA steht für kontinuierliches Outcome-Benchmarking in der rheumatologischen Akutversorgung.

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aQua-Institut unterstützt Verband Rheumatologischer Akutkliniken bei Qualitätsverbesserung

Göttingen, 01. März 2016, Die Versorgungsqualität in rheuma­tologischen Akutkliniken steht im Mittelpunkt eines neuen Projekts des aQua-Instituts. Auftraggeber ist der Verband der Rheumatologischen Akutkliniken e.V. (VRA), der mit dem Projekt namens KOBRA relevante Erkenntnisse aus den Reihen seiner Mitglieder gewinnen möchte. KOBRA steht für kontinuierliches Outcome-Benchmarking in der rheumatologischen Akutversorgung.

 

Im Rahmen von KOBRA werden an drei Zeitpunkten anhand von Befund- und Patientenfragebögen Informationen erhoben: Bei stationärer Aufnahme der Patienten, bei deren Entlassung und 2,5 Monate nach Entlassung. Diese Daten werden mit Hilfe von Qualitätsindikatoren ausgewertet, sodass am Ende des Projekts jede Klinik ersehen kann, wie sie in den vier Dimensionen medizinische Behandlungsqualität, Patientensicherheit, Patientenzufriedenheit und Organisationseffizienz abschneidet.

 

Den Kliniken werden dabei ihre eigenen Ergebnisse im Vergleich mit dem Durchschnitt aller teilnehmenden Kliniken dargelegt. „Insbesondere der Vergleich mit anderen Kliniken ermöglicht eine Standortbestimmung der eigenen Versorgungsqualität und schafft darüber Anreize, sich zu verbessern“, sagt Dr. Tonia Kazmaier, Projektleiterin beim aQua-Institut.

 

Die Kliniken erheben die Daten in der Zeit von Anfang März bis Ende Mai 2016. Die Fragebögen der Patienten werden bis Ende September 2016 beim aQua-Institut angenommen. Alle Daten werden pseudonymisiert an das aQua-Institut geschickt, das sie anschließend auswertet und aufbereitet. Die Ergebnisse werden im Herbst 2016 auf der Jahrestagung des VRA vorgestellt.

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12. Februar 2016

Schizophrenie: aQua-Bericht zu Qualitätssicherung veröffentlicht

Pressemitteilung

Göttingen, 11. Februar 2016, Das aQua-Institut veröffentlichte aktuell einen Bericht, bei dem erstmals die psychiatrische Versorgung im Fokus der externen gesetzlichen Qualitätssicherung (QS) steht. Es handelt sich dabei um ein sektorenübergreifendes QS-Verfahren, bei dem auf volljährige Patienten mit Schizophrenie, schizotypen und wahnhaften Störungen eingegangen wird. aQua erstellte den Bericht im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses und er kann unter www.sqg.de abgerufen werden.

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Pressemitteilung

Göttingen, 11. Februar 2016, Das aQua-Institut veröffentlichte aktuell einen Bericht, bei dem erstmals die psychiatrische Versorgung im Fokus der externen gesetzlichen Qualitätssicherung (QS) steht. Es handelt sich dabei um ein sektorenübergreifendes QS-Verfahren, bei dem auf volljährige Patienten mit Schizophrenie, schizotypen und wahnhaften Störungen eingegangen wird. aQua erstellte den Bericht im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses und er kann unter www.sqg.de abgerufen werden.

 

„Insbesondere bei Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen wird die Stärkung der Versorgung über Sektorengrenzen hinweg zu einer besseren Lebensqualität führen“, sagt Prof. Joachim Szecsenyi, Geschäftsführer des aQua-Instituts.

 

Um die Versorgungsqualität abzubilden, wurden von aQua 27 Indikatoren entwickelt, die sich auf vier Erhebungsinstrumente verteilen: Spezifikation für die Sozialdaten bei den Krankenkassen, stationäre fallbezogene QS-Dokumentationen sowie einrichtungsbezogene Befragungen (stationär und ambulant).

 

Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen sind schwere psychische Erkrankungen. Der überwiegende Anteil der Erkrankungen verläuft rezidivierend oder gar chronisch. Neben einer erhöhten Rate an Suiziden und Unfällen, birgt die Störung auch ein erhöhtes Risiko für somatische Erkrankungen, wie Kreislauf- oder respiratorische Erkrankungen, was zu einer deutlich reduzierten Lebenserwartung führt. Hochrechnungen anhand von Routinedaten zeigten, dass im Jahr 2012 rund 729.000 Personen in Deutschland daran erkrankt waren. Das Durchschnittsalter lag bei 53,5 Jahren und 54 Prozent von ihnen waren weiblich.

 

Der vorgelegte Bericht ist ein wichtiger Meilenstein. Über die weitere Umsetzung dieses QS-Verfahrens entscheidet der Gemeinsame Bundesausschuss.

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09. Februar 2016

Studie: Wegen Medikamenten ins Krankenhaus

Mit PRISCUS-Medikamenten um 38 Prozent höheres Risiko für Einweisung

Göttingen, 9. Februar 2016, Ältere Menschen müssen häufig eine Reihe von Medikamenten zu sich nehmen. Die sog. PRISCUS-Liste weist Medikamente aus, die für ältere Menschen, aufgrund des höheren Risikos unerwünschter Arzneimittelwirkungen, für potenziell ungeeignet gehalten werden. Die Bedeutung der PRISCUS-Liste ist aber noch immer umstritten. In der renommierten Online-Fachzeitschrift PLOS ONE wurde nun eine Studie veröffentlicht, in der mögliche Zusammenhänge zwischen der Einnahme von nicht altersgerechten (PRISCUS-) Medikamenten und Krankenhauseinweisungen untersucht wurden. Die Messpunkte waren das erstmalige Abholen eines Medikaments in der Apotheke und die Einweisung in ein Krankenhaus bis zu sechs Monate danach.

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Mit PRISCUS-Medikamenten um 38 Prozent höheres Risiko für Einweisung

Göttingen, 9. Februar 2016, Ältere Menschen müssen häufig eine Reihe von Medikamenten zu sich nehmen. Die sog. PRISCUS-Liste weist Medikamente aus, die für ältere Menschen, aufgrund des höheren Risikos unerwünschter Arzneimittelwirkungen, für potenziell ungeeignet gehalten werden. Die Bedeutung der PRISCUS-Liste ist aber noch immer umstritten. In der renommierten Online-Fachzeitschrift PLOS ONE wurde nun eine Studie veröffentlicht, in der mögliche Zusammenhänge zwischen der Einnahme von nicht altersgerechten (PRISCUS-) Medikamenten und Krankenhauseinweisungen untersucht wurden. Die Messpunkte waren das erstmalige Abholen eines Medikaments in der Apotheke und die Einweisung in ein Krankenhaus bis zu sechs Monate danach.

 

„In unserer Studie haben wir zwei Patientengruppen miteinander verglichen. Beide Gruppen hatten jeweils eine alterstypische Basismedikation erhalten. Die erste Gruppe, die PRISCUS-Medikamente zu sich nahmen, hatte ein um rund 38 Prozent (37,8 Prozent) erhöhtes Risiko, sich im Krankenhaus behandeln lassen zu müssen. Die zweite Gruppe, die zum Vergleich herangezogen wurde, bestand aus Patienten, denen für Ältere besser verträgliche Alternativen verschrieben wurden“, sagt Dr. Heinz Endres, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim aQua-Institut und Erst-Autor der Studie.

 

Der Studie lagen die anonymisierten Abrechnungsdaten von knapp 400.000 (392.337) Versicherten im Alter von 65 Jahren und älter der AOK Baden-Württemberg aus den Jahren 2009 und 2010 zugrunde.

 

„Auch wenn die Studie nicht umfassend alle Gründe für die Krankenhauseinweisungen untersuchen konnte und sie insofern eine Unschärfe beinhaltet, zeigen die Ergebnisse dennoch zumindest eine deutliche Tendenz auf, dass alterstypische Komplikationen bei Einnahme von PRISCUS-Medikamenten nicht zu vernachlässigen sind. Aus unserer Sicht sollten die behandelnden Ärzte deshalb die Empfehlungen der PRISCUS-Liste bei ihrer Therapieentscheidung berücksichtigen, da dies zu einer verbesserten Arzneimittel- bzw. Patientensicherheit beiträgt“, ergänzt Endres.

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29. Januar 2016

Komplikationen nach Einsatz von Hüft- und Knie-Endoprothesen

aQua-Bericht zum Follow-up mit Sozialdaten online

Göttingen, 29. Januar 2016, Wird einem Patienten eine Hüft- oder Knie-Endoprothese eingesetzt, erfasst die externe gesetzliche Qualitätssicherung (QS) lediglich den Eingriff,  nicht aber dessen mögliche Folgen. Um diese besser beurteilen zu können, entwickelte das aQua-Institut im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses ein QS-Verfahren, das eine Nachverfolgung der betroffenen Patienten ermöglicht, ein sog. Follow-up.

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aQua-Bericht zum Follow-up mit Sozialdaten online

Göttingen, 29. Januar 2016, Wird einem Patienten eine Hüft- oder Knie-Endoprothese eingesetzt, erfasst die externe gesetzliche Qualitätssicherung (QS) lediglich den Eingriff,  nicht aber dessen mögliche Folgen. Um diese besser beurteilen zu können, entwickelte das aQua-Institut im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses ein QS-Verfahren, das eine Nachverfolgung der betroffenen Patienten ermöglicht, ein sog. Follow-up.

 

„Erscheint ein Patient beispielsweise nach dem Eingriff wegen einer Thrombose oder Lungenembolie erneut im Krankenhaus, fehlt die Verbindung zur vorangegangenen Operation in der Qualitätssicherung“, erklärt Prof. Joachim Szecsenyi, Geschäftsführer des aQua-Instituts. In dem jetzt von aQua veröffentlichten Bericht wird aufgezeigt, wie diese Lücke mit Hilfe von Sozialdaten bei den Krankenkassen geschlossen werden kann, sofern diese Patienten erneut im Krankenhaus behandelt werden oder versterben. Je nach Qualitätsindikator, können mit Hilfe der Sozialdaten verschiedene Zeiträume erfasst werden. Bei Komplikationen wie Thrombosen erstreckt sich das Follow-up auf einen 90-tägigen Zeitraum. Bei anderen Indikatoren, z.B. bei der Frage nach Wechsel-Operationen bei Knie-Endoprothesen reichen die Beobachtungszeiträume bis zu fünf Jahren.

 

Nach Hochrechnungen des aQua-Instituts steht nach zwei Jahren bei rund 2 Prozent (2,02 Prozent = 2.672 Patienten) der Patienten mit Hüft-Endoprothese eine Wechsel-Operation aufgrund Komplikationen an.

 

Bei den Knie-Endoprothesen sehen die Zahlen in der Zwei-Jahres-Betrachtung mit ebenfalls rund 2 Prozent (2,14 Prozent = 3.101 Patienten) in etwa gleich aus. Innerhalb eines Zeitraums von fünf Jahren sind insgesamt 4,59 Prozent (6.016 Patienten) der Knie-Patienten von einer Wechsel-Operation betroffen.

 

Als nächster Schritt wäre eine Erweiterung der Qualitätssicherung auf den ambulanten Bereich sinnvoll. Die Grundlagen hierfür wurden von aQua geschaffen“, ergänzt Szecsenyi.

 

Der vorgelegte Bericht ist ein wichtiger Meilenstein. Über die weitere Umsetzung dieses QS-Verfahrens entscheidet der Gemeinsame Bundesausschuss.

 

Den Bericht finden Sie hier:

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28. Januar 2016

Länderauswertung 2014

Göttingen, 27. Januar 2016, Welche Qualitätsunterschiede bei der Behandlung im Krankenhaus zeigen sich, wenn man die Bundesländer miteinander vergleicht? Die Antwort darauf gibt ein umfassender Bericht des aQua-Instituts, der jetzt veröffentlicht wurde und unter www.sqg.de abgerufen werden kann. Der Ergebnisbericht basiert auf insgesamt 279 Qualitätsindikatoren, die im Rahmen der gesetzlichen Qualitätssicherung erhoben und veröffentlicht werden müssen. Der Bericht wurde im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses erstellt.

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Göttingen, 27. Januar 2016, Welche Qualitätsunterschiede bei der Behandlung im Krankenhaus zeigen sich, wenn man die Bundesländer miteinander vergleicht? Die Antwort darauf gibt ein umfassender Bericht des aQua-Instituts, der jetzt veröffentlicht wurde und unter www.sqg.de abgerufen werden kann. Der Ergebnisbericht basiert auf insgesamt 279 Qualitätsindikatoren, die im Rahmen der gesetzlichen Qualitätssicherung erhoben und veröffentlicht werden müssen. Der Bericht wurde im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses erstellt.

 

„Anhand der grafischen Aufbereitung lassen sich die Unterschiede von Land zu Land leicht erkennen und bieten eine Diskussionsgrundlage, um den Gründen für die Verteilung der Ergebnisse nachzugehen“, erklärt Prof. Joachim Szecsenyi, Geschäftsführer des aQua-Instituts.

 

Die Daten des Berichts stammen aus dem Erfassungsjahr 2014. Mögliche Änderungen, die sich nach dem Strukturierten Dialog ergeben können, konnten nicht berücksichtigt werden.

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Veranstaltungen

Hier finden Sie Terminankündigungen zu nationalen und internationalen Veranstaltungen zur Qualitätsentwicklung und -forschung im Gesundheitswesen.

Veranstaltungen 2017

27. - 28. November

2017

11. Nationaler Qualitätskongress Gesundheit

28.11.2017, 9:30 Uhr, Symposium 13: Qualität der stationären und ambulanten Notfallversorgung

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28.11.2017, 09:30 Uhr, Symposium 13: Qualität der stationären und ambulanten Notfallversorgung

Prof. Dr. Joachim Szecsenyi, aQua-Institut: Moderation und Einführung

Tobias Herrmann „Instrumente und Methoden zur Ersteinschätzung von Notfallpatienten"

28.11.2017, 11:30 Uhr, Symposium 17: Entlassmanagement

Prof. Dr. Joachim Szecsenyi, aQua-Institut: Moderation

Prof. Dr. Joachim Szecsenyi, aQua-Institut, Einführung: „Neue Rahmenrichtlinie und sektorenübergreifendes Entlassmanagement: Wege zur optimalen Umsetzung"

Björn Broge, aQua-Institut: „Herausforderungen an ein sektorenübergreifendes Entlassmanagement"

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Hotel InterContinental, Berlin

07. November - 

2017

8. Bayerisches Forum für Patientensicherheit

07.11.2017, Tobias Herrmann, aQua-Institut „Notfallversorgung

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07.11.2017, Tobias Herrmann, aQua-Institut „Notfallversorgung aus Patientenperspektive – Schwachstellen und Lösungsansätze“

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Bayerische Ärztekammer, München

15. - 16. Juni

2017

3rd Heidelberg QI Forum for Health

16.06.2017, Prof. Dr. Joachim Szecsenyi, aQua-Institut „Evidence: Patient safety

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16.06.2017, Prof. Dr. Joachim Szecsenyi, aQua-Institut „Evidence: Patient safety as a quality improvement mechanism Safety & primary care"

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Marsilius Arkaden, Heidelberg

31. Mai

2017

Vor dem Strukturwandel - die Medizin wird ambulant!

Prof. Dr. Joachim Szecsenyi, aQua-Institut „Schritte zu einer

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Prof. Dr. Joachim Szecsenyi, aQua-Institut „Schritte zu einer einheitlichen qualifizierten Ersteinschätzung"

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Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland, Berlin

18. - 19. Mai

2017

Qualität im Krankenhaus - SIQ! Kongress 2017

19.05.2017, Prof. Dr. Joachim Szecsenyi, aQua-Institut

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19.05.2017, Prof. Dr. Joachim Szecsenyi, aQua-Institut, Universitätsklinikum Heidelberg, Moderation der Veranstaltung „Qualitätsorientierte Vergütung“

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Seminaris CampusHotel Berlin

25. April

2017

Zentrale Notaufnahme im Fokus 2017

Tobias Herrmann, aQua-Institut „Ambulante Notfallversorgung:

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Tobias Herrmann, aQua-Institut „Ambulante Notfallversorgung: Portalpraxen als zentraler Baustein für eine gute und effiziente Notfallversorgung?"

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Leonardo Royal Hotel, Köln

29. - 30. März

2017

12. Kongress für Gesundheitsnetzwerker

30.03.2017, Prof. Dr. Joachim Szecsenyi, aQua-Institut „ARENA:

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30.03.2017, Prof. Dr. Joachim Szecsenyi, aQua-Institut „ARENA: Antibiotika-Resistenzentwicklung nachhaltig abwenden"

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Langenbeck-Virchow-Haus, Berlin

27. März

2017

Entlassmanagement 2017 im Krankenhaus

Björn Broge, aQua-Institut „Bausteine für ein sektorenübergreifendes

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Björn Broge, aQua-Institut „Bausteine für ein sektorenübergreifendes Entlassmanagement"

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Novotel City West, Düsseldorf

09. - 10. März

2017

21. Konferenz der SAS ® Anwender in Forschung und Entwicklung

09.03.2017, Thorben Breitkreuz, Dr. Thomas Grobe,

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09.03.2017, Thorben Breitkreuz, Dr. Thomas Grobe, Dr. Riccardo Gezzi, Susanne Steinmann, aQua-Institut „Karten (und andere Daten) aus OpenStreetMap in SAS nutzen - am Beispiel von Postleitzahlgebieten"

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Hochschule Niederrhein in Krefeld

07. - 08. März

2017

Gesundheitskongress des Westens

08.03.2017, Björn Broge, aQua-Institut „Ambulante Versorgungsangebote

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08.03.2017, Björn Broge, aQua-Institut „Ambulante Versorgungsangebote im stationären Sektor? Gatekeeper vor den Krankenhäusern?"

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Kongresszentrum Gürzenich Köln

15. Februar

2017

5. EVR-Forum 2017: „Qualität im Krankenhaus – Fluch und Wirklichkeit?!“

Dr. Gerald Willms, aQua-Institut „Gemeinsame Verantwortung im

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Dr. Gerald Willms, aQua-Institut „Gemeinsame Verantwortung im Entlassmanagement: eine Utopie?“

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Hochschule für Gesundheit, Bochum

27. - 28. Januar

2017

27. Kongress des Berufsverbandes für Arthroskopie e.V.

27.01.17: Björn Broge, aQua-Institut „Wie lassen sich Ergebnisse

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27.01.17: Björn Broge, aQua-Institut „Wie lassen sich Ergebnisse nach Operationen messen und bewerten?"

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Hyatt Regency Hotel, Düsseldorf

Veranstaltungen 2016

01. - 02. Dezember

2016

10. Nationaler Qualitätskongress Gesundheit

02.10.2016: Symposium 16: Qualität der stationären und ambulanten

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02.10.2016: Symposium 16: Qualität der stationären und ambulanten Notfallversorgung, Moderation Prof. Dr. med. Dipl.-Soz. Joachim Szecsenyi, aQua-Institut

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Steigenberger Hotel am Kanzleramt, Berlin

22. November

2016

3. Thüringer Krankenhausforum: Krankenhausplanung und Qualität im Krankenhaus - Wieviel Regulierung verträgt das Land?

Dr. Tonia Kazmaier, aQua-Institut „Wie wollen die

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Dr. Tonia Kazmaier, aQua-Institut „Wie wollen die Qualitätsinstitute Qualität messen?"

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Victor`s Residenz-Hotel, Erfurt

21. - 22. November

2016

Wissenschaftliches Symposium: Neuordnung der Notfallversorgung: Der Rettungsdienst im Spannungsfeld zwischen Gesundheitswesen und Gefahrenabwehr

(Deutsches Rotes Kreuz e.V. in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Recht und Politik im Gesundheitswesen e.V. GRPG)

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(Deutsches Rotes Kreuz e.V. in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Recht und Politik im Gesundheitswesen e.V. GRPG), 22.11.2016: Christina Köster, aQua-Institut  „Ambulante Notfallversorgung: Analyse und Handlungsempfehlungen"

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DRIVE. Volkswagen Group Forum Berlin

16. November

2016

Herausforderung Qualität

13:00 Uhr, Prof. Dr. med. Dipl.-Soz. Joachim Szecsenyi, aQua-Institut

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13:00 Uhr, Prof. Dr. med. Dipl.-Soz. Joachim Szecsenyi, aQua-Institut „Die Sicht der Versorgungsforschung"

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Hauptverwaltung der Techniker Krankenkasse, Hamburg

21. - 23. Oktober

2016

75. Bayerischer Ärztetag 2016

21.10.2016, 14:00 Uhr (im Rahmen des Ausschusses ambulant-stationäre Versorgung): Tobias Herrmann,

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21.10.2016, 14:00 Uhr (im Rahmen des Ausschusses ambulant-stationäre Versorgung): Tobias Herrmann, aQua-Institut: „Notfallversorgung 2.0"

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Konferenzzentrum Maininsel Schweinfurt

20. - 21. Oktober

2016

15. Europäischer Gesundheitskongress München

20.10.2016, 11:15 Uhr: Björn Broge, aQua-Institut: „Suche nach der besten

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20.10.2016, 11:15 Uhr: Björn Broge, aQua-Institut: „Suche nach der besten Behandlung: Qualitätsparameter verständlich aufbereiten"

 

20.10.2016, 14:00 Uhr: Björn Broge, aQua-Institut: „Wie krank ist die Notfallversorgung?"

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Hilton Munich Park, München

05. - 07. Oktober

2016

15. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung

06.10.2016, 16:45 Uhr: Dr. med. Heinz Endres, aQua-Institut: „Risikofaktoren für die

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06.10.2016, 16:45 Uhr: Dr. med. Heinz Endres, aQua-Institut: „Risikofaktoren für die Verordnung potenziell ungeeigneter Medikamente bei Älteren"

 

Besuchen Sie uns im Data-Café 2. OG, DC1

 


05.10., 12:45: „GKV-Routinedaten – Methoden und Nutzung in der Gesundheitsberichterstattung und in anderweitigen Forschungsbereichen" (Katja Kleine-Budde)

 

06.10., 13:15: „Was erzählen uns die GKV-Routinedaten" ­(Dr. Heinz Endres)

 

07.10., 13:00: „Datenmanagement für die Wissenschaft" (Björn Broge)

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Urania, Berlin

21. - 24. September

2016

Viszeralmedizin 2016

71. Jahrestagung der DGVS; 10. Herbsttagung der DGAV

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71. Jahrestagung der DGVS; 10. Herbsttagung der DGAV

 

23.09.2016: Björn Broge, aQua-Institut: „Qualitätsindikatoren aus Routinedaten in der Gastroenterologie: Geht das?"

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CCH Hamburg

07. September

2016

vdek-Zukunftsforum: Ambulante Notfallversorgung - Wohin mit den Patienten?

Prof. Dr. med. Dipl.-Soz. Joachim Szecsenyi, aQua-Institut: „Die ambulante

Verbandszentrale des Verbandes der Ersatzkassen e.V. (vdek), Berlin

03. - 04. Mai

2016

11. Kongress für Gesundheitsnetzwerker – Vernetzte Visionen verwirklichen

Dr. med. Tonia Katzmaier, aQua-Institut: „Sektorenübergreifende Qualitätssicherung

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Dr. med. Tonia Katzmaier, aQua-Institut: „Sektorenübergreifende Qualitätssicherung – ein Gordischer Knoten?"

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Langenbeck-Virchow-Haus, Berlin

26. - 29. April

2016

133. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

28.04.2016: Björn Broge, aQua-Institut: „Qualitätssicherung mit Routinedaten"

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28.04.2016: Björn Broge, aQua-Institut: „Qualitätssicherung mit Routinedaten"

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CityCube, Berlin

27. April

2016

3. MCC-Fachkonferenz Qualität im Krankenhaus 2016

Björn Broge, aQua-Institut: „Nutzung von Routinedaten in der Qualitätssicherung"

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Björn Broge, aQua-Institut: „Nutzung von Routinedaten in der Qualitätssicherung"

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Park Inn by Radisson Hotel, Köln

19. - 21. April

2016

conhIT Connecting Healthcare IT

Halle 4.2, Stand A-123

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Halle 4.2, Stand A-123

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Messe Berlin

14. - 15. April

2016

18. Speyerer Gesundheitstage

„Patient Krankenhaus" – auf dem Weg zur Genesung?

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„Patient Krankenhaus" – auf dem Weg zur Genesung?

 

15.04. Karen Pottkämper, aQua-Institut: „Überleitungsmanagement: Wie geht es nach der Entlassung weiter?"

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Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer

16. März

2016

Ergebniskonferenz des Forschungsprojekts

Vernetzte Versorgung für Menschen mit psychischen Erkrankungen

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Vernetzte Versorgung für Menschen mit psychischen Erkrankungen

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Langenbeck-Virchow-Haus, Berlin

03. - 04. März

2016

AGENS Methoden Workshop 2016

PD Dr. med. Sven Meyer MBA, MPH, aQua-Institut: „Entwicklung von Follow-up

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PD Dr. med. Sven Meyer MBA, MPH, aQua-Institut: „Entwicklung von Follow-up Indikatoren für die externe stationäre Qualitätssicherung in der Herzchirugie auf der Basis von Sozialdaten“

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Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU)

11. - 12. Februar

2016

8. Fachtagung Psychiatrie

Anspruch trifft auf Realität – Psychosoziale Versorgung und Ökonomie

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Anspruch trifft auf Realität – Psychosoziale Versorgung und Ökonomie

 

12.02. Dr. Gerald Willms, aQua-Institut: "Entwicklung von Qualitätsindikatoren für die Versorgung von volljährigen Patienten und Patientinnen mit Schizophrenie, schizotypen und wahnhaften Störungen"

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ver.di Bundesverwaltung, Berlin

26. - 26. Januar

2016

Bund-Land-Konferenz Dekubitusprophylaxe (DEK) 2016

Gemeinschaftsveranstaltung

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Gemeinschaftsveranstaltung: aQua-Institut, IQTIG, Qualitätsbüro Berlin, LQS Brandenburg, Qualitätsbüro bei der Krankenhausgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern e.V., Projektgeschäftsstelle Qualitätssicherung Sachsen-Anhalt und Landesgeschäftsstelle Qualitätssicherung bei der Landesärztekammer Thüringen.

Moderation: Prof. Dr. Joachim Szecsenyi, aQua-Institut

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Kaiserin Friedrich-Haus, Berlin