Obwohl eine Evaluation der Hausarztzentrierten Versorgung gesetzlich nicht vorgesehen ist, besteht ein grundsätzliches Interesse, Auswirkungen der Vertragsumsetzung in medizinischer und finanzieller Hinsicht bewerten zu können. Deshalb wurde das AQUA-Institut unter Mitwirkung der an der Evaluation beteiligten Ersatzkassen (DAK, HEK, HMK, KKH, TK) und unter Einbindung der regionalen Kassenärztlichen Vereinigungen (Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein und Westfalen-Lippe) beauftragt, ein Konzept hierzu vorzuschlagen und umzusetzen.
Die Evaluation der fünf regionalen Modelle zur Hausarztzentrierten Versorgung wird in Form einer prospektiven, kontrollierten Kohortenstudie durchgeführt. Die Bewertungsparameter (Indikatoren) wurden in einer Arbeitsgruppe mit dem Auftraggeber, den Ersatzkassen und den Kassenärztlichen Vereinigungen entwickelt und abgestimmt. Im Vordergrund stehen dabei 10 primäre Erfolgsparameter:
Die Kontrollgruppe wird vom AQUA-Institut durch Bildung von Matched Pairs erzeugt. Vorbild für das gewählte Verfahren ist die PCG+DCG Methode, so wie sie seit Anfang 2007 im Rahmen des niederländischen RSA verwendet wird.
Auftraggeber
VdAK, Siegburg
Projektbeginn: 2006
Status: Laufend
Weitere Informationen
Projektdarstellung
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